Ja, warum sollten wir nicht auf unseren Kopf hören?
Grundsätzlich ist ein Leben, ohne unseren Kopf zu berücksichtigen und auch immer wieder auf ihn zu hören, nicht möglich. Wir brauchen unser Gehirn für so viele verschiedene Sachen. Das beginnt schon mit unsere motorischen Fähigkeiten, also unsere Hand bewegen, Gehen, Essen..
Und trotzdem habe ich wieder einmal festgestellt, dass es sehr wohl Lebensbereiche oder vielleicht auch einfach Momente im Leben gibt, wo es sich überhaupt nicht lohnt, die ganze Aufmerksamkeit und Verantwortung dem Kopf zu schenken.
Wusstest du das wir alle ein "Fühl-Hirn" und ein Denk-Hirn" haben? Das durfte ich durch ein Buch kennenlernen, Mark Manson ist der Autor. Wirklich empfehlenswert. (Alle Bücher )
Ja und jetzt wird es spannend. Die Theorie von Mark ist folgende: Wir glauben, dass unser Denk-Hirn die Kontrolle hat. Das es grundsätzlich stärker ist. Das dadurch unsere Selbstkontrolle gesteuert wird. Aber in Wirklichkeit liegt die Kontrolle nicht bei unserem Denk-Hirn, sondern bei unserem Fühl-Hirn.
Stell dir ein Auto vor, Fahrersitz und Beifahrersitz und Rückbank. Im Fahrersitz sitzt unser Fühl-Hirn! Das Fühl-Hirn lenkt also das Auto, unseren Körper, unseren Verstand, unser Selbst! Und weil wir dies nicht verstehen, oder noch nicht wissen, kämpfen wir unnötig fest gegen unsere Emotionen an, vertrauen lieber unserem Kopf, Denk-Hirn, weil wir ja mit dem Bewusstsein und der Meinung herumwandern, dass es richtig ist dem zu vertrauen und dort die Kontrolle hinzu lenken.
Doch die Wahrheit: Auch wenn wir das nicht immer sofort aktiv spüren oder wahrnehmen, treffen wir fast immer Entscheidungen mit unserem Herzen.
"Letztlich werden wir nur durch Emotionen zum Handeln bewegt. Das liegt daran, dass Handeln Emotion ist." - Mark Manson
Für mich ein unglaublich wertvolles Wissen. Grundsätzlich kann ich rückblickend feststellen, dass die unangenehmsten, schmerzvollsten, schwierigsten Momente in meinem Leben fast immer auf meinem Denk-Hirn basiert haben. Also damit meine ich, dass Entscheidungen welche ich getroffen habe, welche sich vor allem auf mein Denk-Hirn gestützt haben, sich im Nachhinein doch nicht so richtig angefühlt haben.
Und umgekehrt, wenn ich rückblickend meine Entscheidungen analysiere, welche auf meinem Fühl-Hirn basieren, naja, was soll ich sagen.. Auch wenn dies Erfahrungen beinhaltet, welche mir mein Herz gebrochen haben, fühlt es sich besser an. Ehrlicher. Authentischer. So, als würde dieser Schmerz für etwas stehen. Als hätte sich es gelohnt.
Keep your heart open!
Hugs and Sunflowers
Frankie
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Thank you!
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