Ein gesundes Selbstfürsorge-Verständnis basiert auf dem
Prinzip: Man kann nur aus einem vollen Gefäß schöpfen.
Wenn du dich um dich
selbst kümmerst, hast du die Kapazität und Energie, authentische, gesunde
Beziehungen zu führen und zu pflegen, ohne abhängig oder überfordert zu sein.
Selbstfürsorge beschreibt die bewusste, aktive und
absichtliche Praxis, sich um das eigene körperliche, emotionale, geistige und
spirituelle Wohlbefinden zu kümmern.
Es geht dabei nicht um Egoismus oder eine
gelegentliche „Verwöhn Einheit“, sondern um eine grundlegende Lebenseinstellung
und eine notwendige Strategie zur Erhaltung der Gesundheit und
Funktionsfähigkeit (Resilienz).
In Beziehungen, insbesondere in belastenden Dynamiken, wird
Selbstfürsorge oft geopfert, da die Energie fast vollständig in die Sorge um
den Partner, die Lösung von Problemen oder die Vermeidung von Konflikten
fließt.
Die Wiederherstellung der Selbstfürsorge ist daher ein direkter Akt der
Selbstermächtigung und eine Manifestation eines gestärkten Selbstwerts.
Echte Selbstfürsorge ist eine nachhaltige Strategie, keine einmalige Belohnung. Es geht darum, sich selbst so zu behandeln, dass man in der Lage ist, die Herausforderungen des Lebens langfristig zu meistern.
Abgrenzung: Selbstfürsorge vs. Egoismus
Einer der häufigsten Irrtümer ist die Gleichsetzung von
Selbstfürsorge mit Egoismus.
Auch ich gehöre zu den Menschen, welche mit diesem
eingeprägten Glaubenssatz durchs Leben gingen.
Aber zu lernen das
Selbstfürsorge positiv und richtig ist, dass ist ein stärkender und
motivierender Prozess!
